Max-Theurer bekommt fünften Richter-Stern

Der Weltreiterverband FEI hat fünf Dressurrichter mit einem zusätzlichen Stern geadelt und sie damit in die höchste Kategorie befördert, die ein Reitsportrichter erreichen kann. Eine besondere Ehre, die auch einer Österreicherin zuteil wird.
OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer gehört ab Juli dem exklusiven Club der 5*-Dressurrichter an. Weltweit gibt es nur 40 Richter dieser höchsten Kategorie.

Mit ersten Juli gibt es in den Reihen der FEI fünf neue Dressurrichter auf Fünf-Sterne-Niveau, der höchsten Kategorie, die man im Reitsport erreichen kann. Nur, wer diese Qualifikation hat, darf neben Weltcupfinals und interkontinentalen Championaten auch bei Olympischen Spielen richten – weshalb Fünf-Sterne-Richter gerne auch als O-Judges bezeichnet werden.
Richter der höchsten Kategorie gibt es in Österreich seit der Ernennung von Thomas Lang (Dressur) und Eva Bachinger (Para-Dressur) im März 2012. Nun bekommen sie Verstärkung – von keiner Geringeren als OEPS-Präsidentin Sissy Max-Theurer.

Was die Dressur-Olympiasiegerin von 1980, die seit 20 Jahren als Richterin tätig ist, zu ihrer Ernennung sagt, und wer noch ernannt wurde, finden Sie auf pferderevue.at

Quelle: PM

In tiefer Trauer: Robert Gosch verstorben!

Mit größter Bestürzung gibt der NOEPS bekannt, dass sein langjähriges Mitglied Robert Gosch am Do. den 10.5. von uns gegangen ist.

Am 10.6.1939 geboren, kannte man ihn in den letzten Jahren besonders als Veranstalter hervorragender Turniere und treibende Kraft im Dressursport. Seine unermüdliche Arbeit für die NÖ ReiterInnen, bei der er sich selbst niemals in den Vordergrund gerückt, sondern meist aus dem Hintergrund agiert hat, wird schwer zu ersetzen sein. Als Obmann im RZ Kottingbrunn, als Veranstaltervertreter, als Ansprechpartner in jeder erdenklichen Frage und als Freund, Vater und Großvater, hinterlässt Robert Gosch eine große Lücke in unserer Mitte.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie!

Das Begräbnis findet am Di. den 22.5. um 11:30 Uhr in Kottingbrunn statt.

Parte: Robert Gosch

Trauer um August Ofner

Der NOEPS trauert um sein langjähriges Mitglied August Ofner, der sich besonders als Parcoursbauer in die heimische Pferdewelt eingebracht hat. 2001 erhielt er das ÖRAS mit grünem Kranz und 1993 wurde er mit dem großen Verdienstabzeichen geehrt. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen!

Vorösterliche Sonderprüfung in Mollmannsdorf

Die wie gewohnt bestens vorbereitete Sonderprüfung vom Team Engel konnte
viele Gäste auch aus anderen Reitställen begrüßen. Sie spendeten den guten
Leistungen der Kanditaten viel Beifall. Die gebotenen vorzüglichen
Leistungen geben Anlass zur Hoffnung auf eine erfolgreiche Reiterzukunft.

Pflichtversicherung für die Pferdebauern wieder eingeführt!

Versicherungsschutz in der  Unfallversicherung wieder hergestellt!

Ein Kommentar von KR Ing. Gerold Dautzenberg.


Durch die neu geschaffene Ausnahme von der Gewerbeordnung ab 18. Juli 2017 sind die Unternehmer, die pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht mehr als 2 fremde Pferde und insgesamt nicht mehr als 25 Pferde einstellen aus der bäuerlichen Pflichtversicherung in der Pensions- Kranken- u. Unfallversicherung herausgefallen, da das Einstellen fremder Pferde nach dem Landarbeitergesetz nur als Nebentätigkeit, also neben einem bestehenden landwirtschaftlichen Hauptbetrieb, zur Landwirtschaft zählt. Die Beitragsgrundlage und somit die Pflichtversicherung berechnet vom landwirtschaftlichen Einheitswert blieb durchgängig aufrecht.

Diese aus der Sicht der Sozialversicherungsanstalt der Bauern entstandene Lücke in der Pflichtversicherung wurde nun geschlossen, da im Bauernsozialversicherungsgesetz (BSVG) für diese Unternehmer ein neuer Pflichtversicherungstatbestand geschaffen wurde.

Der Unfallversicherungsschutz tritt nach dieser Gesetzesänderung des BSVG, die im Februar 2018 vom Parlament beschlossen wurde, rückwirkend ein.

Die Beitragspflicht einschließlich Pensions- u. Krankenversicherung entsteht erst für Zeiträume ab 1. April 2018. Für die Zeit vom 18. Juli 2017 bis 31. März 2018 entfällt daher die Beitragspflicht! In der Meldung über die Einnahmen aus den Nebentätigkeiten für das Jahr 2017, die bis spätestens 30. April 2018 bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) eingelangt sein muss, brauchen daher nur die Einnahmen für die Zeit vom 1. Jänner 2017 bis 18. Juli 2017 angeführt werden.

Auf die Möglichkeit der sogenannten kleinen Beitragsgrundlagenoption für das Einstellen der fremden Pferde (Antragsfrist 30. April 2018 für das Jahr 2017) wird hingewiesen. Im Fall dieser Beitragsgrundlagenoption wirkt für das Jahr 2017 eine Mindestbeitragsgrundlage von €  785,56 monatlich für diese Tätigkeit. Betragen die Bruttoeinnahmen aus dem Einstellen der fremden Pferde im Zeitraum von Jänner bis Juli 2017 mehr als 18.329,73 soll diese Möglichkeit überprüft werden um Beiträge zu sparen. Auskünfte diesbezüglich erhält man von in diesem Rechtsgebiet versierten Steuerberatern. erteilt die Sozialversicherungsanstalt der Bauern.  Zu beachten ist, dass die kleine Beitragsgrundlagenoption für alle beitrags-pflichtigen Nebentätigkeiten gilt.

Bedauerlicherweise wurde der Österreichische Pferdesportverband vor der Beschlussfassung im Parlament nicht von den Änderungsplänen der SVB informiert. Angeblich wurden auch Kammern übergangen.

Durch diese Gesetzesänderung wurde eine weitere Belastung für den Pferdesport in der Größe von bis zu 10 % des Einstellpreises beschlossen. Davon betroffen ist ein Großteil der Pferdeeinsteller, die zumindest einen Teil dieser Kosten in die Preise für die Pferde-unterbringung und -versorgung einrechnen müssen.

Pervers dabei erscheint, dass die Beitragsgrundlage im Regelfall, also ohne Antrag auf die kleine Beitragsgrundlagenoption, mit 30 % von den Bruttoeinnahmen inklusive 20 % Umsatzsteuer berechnet wird. Die betroffenen Pferdebauern zahlen also von der Umsatzsteuer Sozialversicherungsbeiträge.

Der Österreichische Pferdesportverband und die betroffenen Pferdebauern sehen in der nicht sachgerechten Wiedereinführung der Pflichtversicherung den falschen Weg. Die ab 2014 für das Einstellen von Pferden auf 20 % erhöhte Umsatzsteuer und diese zusätzliche Sozialversicherungsbelastung schaden der Entwicklung des Pferdesportes enorm.

Eine Änderung des Landarbeitsgesetzes mit der richtigen Zuordnung des Einstellens und Versorgens fremder Pferde zur landwirtschaftlichen Urproduktion hätte endlich eine sachgerechte Gleichstellung mit der übrigen Viehwirtschaft geschaffen. Es gibt keine sachliche Rechtfertigung warum Pferdebauern, die die Tiere überwiegend mit eigenen auf ihren Feldern und Wiesen selbst produzierten Futtermitteln versorgen, wesentlich höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, wie z. B. Rinderbauern.  Im Bereich der übrigen Viehwirtschaft ist es für die Höhe der Pflichtversicherungsbeiträge einerlei, ob eigene oder fremde Tiere versorgt werden.

Der Österreichische Pferdesportverband als Interessensvertretung des Pferdesports wird sich dafür einsetzen, dass die Kosten für den Pferdesport nicht noch weiter nach oben explodieren. Ziel ist es den Pferdesport für einen breiten Kreis der Bevölkerung leistbar zu machen.

Vorträge: Der lange Ritt

7 Jahre unterwegs in USA, Kanada & Alaska

Live-Reportage von Sonja Endlweber

10.000 km hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Sieben Jahre ritt sie gemeinsam mit ihrem Partner Günter Wamser durch die USA, Kanada und Alaska. In ihrer neuen Live-Reportage berichtet sie von den spannenden und oft amüsanten Erlebnissen mit ihren Pferden unterwegs und erzählt von der kulturellen Bedeutung des Pferdes sowohl in der Geschichte Nordamerikas als auch im heutigen Leben.

Nichts deutete darauf hin, dass Sonja Endlweber einmal das Abenteuer suchen würde. Die promovierte Ökonomin begann ihre Karriere in einer internationalen Unternehmensberatung. Doch eines Tages geriet sie in den Bann des Abenteuerreiters Günter Wamser. Einem spontanen Impuls folgend, tauschte sie Geld und Karriere gegen zwei Pferde und den Traum nach Alaska zu reiten. In ihrer Live-Reportage entführt Endlweber ihre Zuschauer dorthin, wo der Westen Amerikas noch immer wild ist. In das Land der Cowboys, wo in jedem Dorf Rodeos stattfinden, und in die Heimat der Wölfe und Grizzlybären – in die wilden, unberührten Naturlandschaften Nordamerikas.

Ihre Pferde sind Freunden und Weggefährten. Es sind Mustangs – Wildpferde, die auf den Prärien des Westens wild aufgewachsen sind, und von Strafgefangen in einem Sozialprojekt in Canon City, Colorado, zugeritten wurden.

Sonja Endlweber erzählt in ihrer Live-Präsentation auch viel Persönliches: Warum sie ihre Wiener Innenstadtwohnung immer wieder gegen Zelt und Freiheit eintauschen würde. Wie sie mit Ängsten und Zweifeln umgeht. Wie sie in jedem Misserfolg die positiven Seiten sucht und wie es ist, als Frau in der Wildnis unterwegs zu sein.

Portrait

Sonja Endlweber, geboren 1973 in Wien, promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitete bei einer internationalen Unternehmensberatung, bis sie 2006 ihren Beruf an den Nagel hing, um sich ihrer Leidenschaft, dem langsamen, naturnahen Reisen, zu widmen. Gemeinsam mit ihrem Partner Günter Wamser ritt sie über sieben Jahre und 10.000 km durch Nordamerika. Heute ist sie Abenteuerreiterin, Referentin und Autorin. 

Wenn sie nicht auf Reisen ist, widmet sich Sonja Endlweber gerne ihrer zweiten Leidenschaft, dem Geschichten erzählen. Fünf Bücher wurden bisher über die Reise veröffentlicht und seit 2010 präsentiert Sonja Endlweber gemeinsam mit Günter Wamser die Erlebnisse dieser außergewöhnlichen Reise in eindrucksvollen Life-Reportagen.

www.abenteuerreiter.de

Termine in Österreich:

 

So 18. Februar, 11:00 h, 3100 St. Pölten, Kulturheim Wagram, www.allesleinwand.at

Mi 21. Februar, 19:30 h, 3300 Amstetten, Rathaussaal, www.allesleinwand.at

Do 22. Februar, 19:30 h, 3370 Ybbs, Babenbergerhof, www.allesleinwand.at

Fr 23. Februar, 19:30 h, 2103 Langenzersdorf, Festsaal, gemeinde@langenzersdorf.gv.at

So 25. Februar, 19:00 h, 1090 Wien, Altes AKH, www.allesleinwand.at

Achtung: Neue Erste-Hilfe-Kurs Regelung bei BSPA Kursen

Achtung: Erste Hilfe Ausbildungen für Lehrgänge in der Bundessportakademie

Infolge geänderter Rechtslage müssen nunmehr alle Teilnehmer von Lehrgängen in der Bundessportakademie (Reiten, Fahren, Voltigieren) bis zum Antritt zur Befähigungs- oder Abschlussprüfung den erfolgreichen Abschluss eines Erste-Hilfe-Kurses im Ausmaß von 16 Stunden (früher 8 Stunden) nachweisen.

Diese Kurse haben den Vorgaben bekannter Rettungseinsatzorganisationen zu entsprechen.

Derartige Kurse werden angeboten zB durch:

  • Rotes Kreuz
  • Arbeitersamariterbund
  • Grünes Kreuz
  • Die Johanniter
  • SMD Rettungsdienst
  • AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt)

Charity Punsch beim Reiterstadl am 15. & 16.12.!

Für den guten Zweck, lädt der Reiterstadl zum Charitiy-Punsch!

 

BVG-Erkenntnis zur pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE)

Laut einer Aussendung der BSO (Österreichische Bundessportorganisation) vom 15.11. hat das Bundesverwaltungsgericht nun eine noch nicht rechtskräftige Erkenntnis in einem Verfahren rund um die PRAE gewonnen. Konkret ging der ASKÖ Salzburg gegen einen Bescheid der GKK Salzburg vor, die die PRAE nicht für den Fit- und Gesundheitssport anerkannte.

Die nun ergangene Erkenntnis „bestätigt die seit Jahren eingenommen Position des Sports, dass bei der Einführung der PRAE im Jahr 2009 vom Gesetzgeber beabsichtigt war, jede Form der sportlichen Tätigkeit in gemeinnützigem Rahmen der Anwendung eines pauschalen Aufwandsersatzes zugänglich zu machen.“

Die gesamte Aussendung der BSO-Service im Sport finden Sie hier: Aussendung BSO Reiseaufwandsentschädigung

Erklärung zur DFG – Insolvenz

Der Niederösterreichische Pferdesportverband möchte an dieser Stelle kundtun, dass die in den Medien verbreitete Nachricht der Insolvenz der Firma DFG-Event GmbH leider wahr ist. Dies ist sehr bedauerlich, da dadurch Turbulenzen und ein Imageverlust im Pferdesport entstanden sind.

An dieser Stelle ist fest zu halten, dass durch verantwortungsvolles Handeln der Führung des OEPS, den Mitgliedern und den Verbänden kein Cent Schaden entstanden ist. Der Verlust des Turnieres „Vienna Masters“ ist bedauerlich, wir werden jedoch weiterhin bemüht sein große und wichtige Pferdesportveranstaltungen nach Österreich zu holen.