Info: Reiter-Sonderreise nach Polen – Masuren

Masuren wird als das Land der Tausend Seen bezeichnet, dabei gibt es hier sogar mehr als 3.000 stehende Gewässer. Mit ihren ausgedehnten Wäldern gilt die Region im Nordosten Polens auch als grüne Lunge Europas. Die satten Weiden unter endlosem Himmel in der von der Landwirtschaft geprägten Gegend galten immer als ideal für die Pferdezucht.


Die Sonderreise wird von 16. bis 23.06.2018 stattfinden!

Höhepunkte der Reise: 

  • Wir besuchen einige der erfolgreichsten Gestüte in Masuren – Roznowo, Szabruk, Galiny, Galkowo!
  • Wir verbringen 3 Tage in einem traumhaften Landgut und lassen die Seele baumeln bei gemütlichen Ausritten und Kutschfahrten durch die traumhafte masurische Landschaft!
  • Wir übernachten auch in Nikolaiken – der masurischen Sommerhauptstadt Polens!
  • Wir besichtigen Warschau und Schloss Wilanow!
  • Wir fahren nach Popielno und besuchen eine einzigartige Einrichtung der Polnischen Akademie der Wissenschaften, die der Forschung und Schutz der Natur dient (u.a. freilebende Koniks!)

 

Inkludierte Leistungen:

  • Flug mit Austrian Airlines direkt von Wien nach Warschau und retour (Taxen und Gebühren sind bereits im Preis inkludiert)
  • 7 Übernachtungen in guten Hotels (3x Warschau, 4x Masuren)
  • Verpflegung: tägliches Frühstück, 4 x Abendessen
  • Deutschsprachige Führungen in Warschau und in Masuren
  • Kutschenfahrten in Galiny und Galkowo
  • Transfers im komfortablen Reisebus
  • …Und selbstverständlich… 24h ÖAMTC Reisebetreuung J – ich begleite Sie persönlich und stehe Ihnen jede Zeit, mit Rat und Tat gerne zur Seite

ACHTUNG!

FÜR DIE AUSRITTE IST EIN REITNIVEAU VON MIN. REITERNADEL VORAUSSETZUNG!

Reiten erfolgt auf eigene Gefahr!

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, empfehle ich Ihnen eine SEHR rasche Voranmeldung.

Preis:

 1.130 € pro Person im Doppelzimmer (für RV und ÖAMTC Mitglieder); (1.280€ – pro Person im DZ für Nichtmitglieder)

200 € Einzelzimmerzuschlag

Mitglieder eines Österreichischen Reitvereins mit einer gültigen Mitgliedskarte und ÖAMTC-Mitglieder bekommen wie immer 10% Ermäßigung!!!

 (Anmeldeschluss: 01 März 2017!)

Broschüre: Angebot & Anmeldung Polen

Ruth Giffels kommt wieder nach Schloss Hof!

Ruth Giffels arbeitet national und international als Ausbilderin und Trainerin. Von 10. – 11. März 2018 unterrichtet Sie bereits zum 7. Mal im Rahmen eines 2-tägigen Reitkurses in Schlosshof.

Der Kurs richtet sich an motivierte und ambitionierte Freizeit- und Turnierreiter, (mit Pferden jeglicher Rassen) die nach feinem und harmonischem Dressurreiten mit minimalen Hilfen streben.

Mit ihrer sympathischen Art schafft sie eine sehr angenehme Lernatmosphäre.
Ihr Unterricht ist stets respektvoll, dennoch bestimmt und auf den Punkt gebracht.
Mit geschultem Auge arbeitet sie an einem zügelunabhängigen Sitz des Reiters und an einer korrekten Gymnastizierung der Pferde.
Es geht dabei nicht um das alleinige Antrainieren von Lektionen, sondern um das möglichst in Harmonie gerittene Pferd.

Je nach Alter, Körperbau, Ausbildungsstand, gesundheitlicher Notwendigkeit und Wunsch des Teilnehmers, werden die Pferde individuell gearbeitet. Beim Reiten stehen z.B. neben einer korrekten Dehnungshaltung, Seitengänge und Übergänge, nach Bedarf auch höhere Lektionen wie Galoppwechsel, Piaffe & Passage am Programm.

Unterrichtet wird ebenfalls in der klassischen Arbeit an der Hand, die einerseits als ideales Aufwärmprogramm, andererseits als praktische Vorbereitung und Erarbeitung z.B. von Piaffe, Passage, Seitengängen und spanischen Schritt dienen kann.

Der Unterrichtet findet in der historischen Reithalle in Form von Einzelunterricht statt.
Kurskosten: 295 Euro, 3 Reiteinheiten zu je 30 Min.,

(auf individuelle Wünsche wird gerne eingegangen)

Boxen sind direkt im Barockstall vorhanden:
25 Euro/Tag inkl. Stroheinstreu & Heu

(nicht im Kurspreis inkludiert)

DIESER KURS WIRD VOM NOEPS GEFÖRDERT

Anfragen: doris.potzmann@gmx.at

Stephani-Ritt des Reithof Gallbrunn

Der Reithof Gallbrunn machte sich mit 19 Pferden auf den Weg zum Kirchplatz in Gallbrunn, wo eine feierliche Segnung der Pferde, Reiterinnen und Reiter und des Futters stattfand.

© Privat

© Privat

© Privat

© Privat

Drei NÖ-Reiter bei den AIEC World Finals!

Die World Finals des internationalen Studentenreiterverbandes AIEC fanden im Centrum Hipiki Jaszkowo/Polen statt. Auch eine Mannschaft aus (Nieder-)Österreich (Fiona Hönigschnabl, Alina Vojacek und David Stumpauer) war am Start. Unsere Reiter konnten sich dabei zwei Titel sichern.

Alljährlich über Silvester werden die besten Studentenreiter des AIEC Student Rider Nation Cup (SRNC) gekürt. Dieses Jahr lud der polnische Studentenreiterverein auf die Reitanlage Centrum Hipiki Jaszkowo in Brodnica/POL zu dieser Veranstaltung ein.

Auf Basis der Leistungen während der Student-Rider-Nations-Cup-Serie der vergangenen Saison wurden die 15 teilnehmenden Mannschaften in eine Gold- und Silver-League unterteilt. Aufgrund des Sieges der kombinierten Mannschaftswertung der Silver-League im vergangenen Jahr, war Österreich direkt für die Gold-League qualifiziert. Dort traten die erfolgreichsten sechs Nationen des SRNC 2017 gegeneinander an. Bei den Word Finals 2017 waren neben Österreich auch Irland (Sieger der Gold-League 2016), Großbritannien, die Niederlande, Belgien und Deutschland für das große Finale qualifiziert.

In beiden Gruppen wurden sowohl Einzel- als auch Mannschaftssieger in Dressur und Springen, sowie – in einer rechnerisch kombinierten Wertung – der Beste aus beiden Disziplinen ermittelt. Wie auf allen Studententurnieren ritten jeweils drei Reiter aus drei unterschiedlichen Nationen ein ihnen unbekanntes Pferd. In einem KO-System kommt der jeweils beste Reiter je Pferd eine Runde weiter, bis nach der letzten Runde der Sieger feststeht. Die Teilnehmer haben dabei nur 5 Minuten (in der Dressur) bzw. zwei Minuten (im Springen) Zeit, um sich mit den Pferden vertraut zu machen.

Die erste Runde der Dressur wurde als Mannschaftsdressur aller drei Reiter bestritten. Hier musste sich unser Team leider den späteren Siegern aus Großbritannien geschlagen geben.

Dafür lief es im Springen umso besser! Alina Vojacek setzte sich in der ersten Runde zwar nicht gegen ihren Gegner durch, dafür konnten Fiona Hönigschnabl und David Stumpauer sowohl die erste Runde als auch das Halbfinale jeweils für sich entscheiden. Damit ritten sie in einem rein österreichischen Finale um den Titel „Einzelsieger Springen Gold League 2017“.

Letztendlich konnte Fiona Hönigschnabl ihre große Routine im Springen ausspielen und sich den Titel sichern. David Stumpauer wurde Zweiter. Außerdem konnte unser Team die Mannschaftswertung im Springen ex-aequo mit Großbritannien gewinnen.

Wir freuen uns nun bereits auf die AIEC-Student Rider Nations Cup-Saison 2018. Die Stationen im kommenden Jahr sind voraussichtlich Spanien, Deutschland, Großbritannien und zum ersten Mal Estland. Die World Finals 2018 werden in Belgien ausgetragen.

Wenn du die österreichischen Studentenreiter auf dem Weg zu den World Finals 2018 unterstützen oder auch selbst auf ein Turnier mitfahren möchtest, dann schau am besten auf ihre Facebook-Seite „Studentenreiter Österreich“.

Dort findest du Kontaktmöglichkeiten und aktuelle Infos rund um das Studentenreiten. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

 

ERGEBNISSE (auch zu finden unter www.aiecworld.com)

GOLD LEAGUE

SHOWJUMPING-INDIVIDUAL

  1. Fiona Hönigschnabl/AUT
  2. David Stumpauer/AUT
  3. Rik Doppen/NED

  1. Alina Vojacek (AUT)

SHOWJUMPING-TEAM

  1. AUSTRIA
  2. GREAT BRITAIN
  3. IRELAND

DRESSAGE-INDIVIDUAL

  1. Ian Cassells/IRL
  2. Rupert Batting/GBR
  3. India Wishart/GBR

  1. David Stumpauer
  2. Fiona Hönigschnabl
  3. Alina Vojacek

DRESSAGE-TEAM

  1. GREAT BRITAIN
  2. THE NETHERLANDS
  3. IRELAND

  1. AUSTRIA

COMBINED-INDIVIDUAL

  1. India Wishart/GBR
  2. Sophie Hall/GBR
  3. Ian Cassells/IRL

  1. David Stumpauer
  2. Fiona Hönigschnabl
  3. Alina Vojacek

COMBINED-TEAM

  1. GREAT BRITAIN
  2. IRELAND
  3. THE NETHERLANDS
  4. AUSTRIA

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 20)

Am 24.12.: Licht von Betlehem!

Bereits zum 24. mal wird am 24. Dezember 2017 um 13:00 h das Originallicht von der Geburtsgrotte Christi vom Rathauspark der Ortsgemeinde Sieghartskirchen durch 70-80 Reiter oder Gespanne in die 23 Katastralgemeinden gebracht.

Etwa 300 Menschen kommen mit ihren Laternen um das Friedenslicht in Ihre Häuser und Herzen  zu bringen.

In den Ortschaften warten schon viele Kinder mit ihren Vätern um das Licht abzuholen und für den Christbaum heimzubringen.

Um 16:00h sind alle Menschen in der Marktgemeinde Sieghartskirchen zu Hause und die Pferde in ihren Ställen.

In diesen Stunden sind etwa 1000 Menschen mit ihren Laternen unterwegs  um das Friedenslicht einzuholen, das dann die ganze Nacht in den Fenstern steht mit der Bitte um Frieden in der Welt.

Text:

Obst. a.D. Friedrich Schuster

(NOEPS Breitensportkoordinator)

Achtung: Keine Unfallversicherung bei direkter Tätigkeit mit Pferden für Landwirte!

Diese Thematik liegt seit 18.7. auf dem Tisch und wird in nachfolgendem Artikel dargestellt. Nicht zu übersehen ist, dass die Landwirte durch die Zuordnung der Pferdeeinstellung zur Urproduktion Sozialversicherungsbeiträge einsparen können und jeder für sich und seine mitarbeitenden Angehörigen eine private Unfallversicherung für die direkte Tätigkeit mit eingestellten Pferden überlegen sollte. Alle Fakten lesen Sie ausführlich in nachfolgendem Artikel.


Erfreuliche Ausweitung des Ausnahmetatbestandes von der Gewerbeordnung für das Einstellen fremder Pferde schafft Änderungen in Sozialversicherung

Wegfall der zusätzlichen Beitragsgrundlage von den Einnahmen aus der Pferdeeinstellung – kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz im Pferdebetrieb

Karl Bruckner

 

Laut der Novelle der Gewerbeordnung zählt das Einstellen fremder Pferde nun zur Urproduktion, wenn höchstens 25 Einstellpferde und nicht mehr als 2 Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche versorgt werden.

Weitere Voraussetzung ist, dass sich die landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Region befinden (lt. den erläuternden Bemerkungen zur Gesetzesänderung im Umkreis von ca. 10 km).

Werden diese Grenzen nicht überschritten, trifft der Ausnahmetatbestand von der Gewerbeordnung zu und eine Gewerbeanmeldung ist nicht notwendig. Eine Betriebsanlagengenehmigung, die meist mit kostspieligen Auflagen verbunden ist, entfällt.

Wenn bis vor der Gesetzesänderung der Gewerbeordnung fremde Pferde in einem landwirtschaftlichen Betrieb eingestellt und versorgt wurden und für diese Tätigkeit die Unterordnung im Verhältnis zum landwirtschaftlichen Hauptbetrieb zutraf, musste der Landwirt immer für dieses landwirtschaftliche Nebengewerbe zusätzlich Pflichtversicherungsbeiträge in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung bis zur Erreichung der Höchstbeitragsgrundlage bezahlen. Daraus resultierte natürlich ein entsprechender zusätzlicher Leistungsanspruch in der Pensionsversicherung. Auch der umfassende bäuerliche Unfallversicherungsschutz für dieses von der Gewerbeordnung ausgenommene Nebengewerbe der Land- und Forstwirtschaft war gegeben.

Wurde aufgrund der Intensivierung der Pferdeeinstellung die Nebengewerblichkeits-grenze überschritten, ging stets die Ausnahme von der Gewerbeordnung verloren und der Landwirt wäre verpflichtet gewesen, für das Einstellen der fremden Pferde ein Gewerbe anzumelden.

Bezugnehmend auf die Tabelle „Abgrenzungskriterien im Überblick“ in der Pferderevue 9/2017, erstellt von Mag. Dr. Rupert Mayr, Landwirtschaftskammer Salzburg, werden die durch die Gesetzesänderung der Gewerbeordnung eingetretenen Auswirkungen für die Sozialversicherung beschrieben:

LuF – Urproduktion höchstens 25 Einstellpferde, höchstens zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche, landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden sich in der Region (10 km Umkreis)

 

Wenn die angeführten Grenzen nicht überschritten werden, ist der Ausnahmetat-bestand von der Gewerbeordnung erfüllt und gewerberechtlich zählt das Einstellen fremder Pferde im Rahmen dieser Grenzen zur Urproduktion.

Durch die Änderung der Gewerbeordnung wurde der Einbeziehung der Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde in die Pflichtversicherung gem. BSVG als landwirtschaftliche Nebentätigkeit der gesetzliche Boden entzogen.

Eine Pflichtversicherung für das Einstellen der Pferde im Rahmen des erwähnten Ausnahmetatbestandes von der Gewerbeordnung tritt nicht ein, weil das BSVG jene Personen pflichtversichert, die Tätigkeiten im Sinne des Landarbeitsgesetzes ausüben. Das Einstellen fremder Pferde fällt nicht ins Landarbeitsgesetz.

Das bewirkt, dass in diesen Fällen die Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Einstellen der fremden Pferde seit 18.7.2017 keine zusätzlichen Pflichtversicherungsbeiträge in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung einheben darf und kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für die Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde besteht.

Der Unfallversicherungsschutz besteht aber für die pflanzliche Produktion, z.B. bei der Heuernte, weil die Hervorbringung und Gewinnung pflanzlicher Erzeugnisse mit Hilfe der Naturkräfte im Landarbeitergesetz explizit angeführt ist, oder bei der Rinderwirtschaft. Für die Tätigkeiten des Fütterns der Pferde, des Ausmistens und des Betreuens der Pferde, also für die Tätigkeiten im Stall und in der Koppel besteht seit der erfolgten Gesetzesänderung kein gesetzlicher Unfallversicherungs-schutz, wenn das Einstellen der Pferde nun zur land- und forstwirtschaftlichen Urproduktion im Sinne der Gewerbeordnung zählt.

Auch für die in der bäuerlichen Unfallversicherung nicht hauptberuflich beschäftigten, mitversicherten Angehörigen entfällt der Unfallversicherungsschutz.

Da der bäuerliche Unfallversicherungsschutz für die versicherten Personen ein sehr umfassender ist, wird empfohlen, zumindest bis zu einer etwaigen gesetzlichen Neuregelung des Unfallversicherungsschutzes für diese Aktivitäten bei einem privaten Unfallversicherungsträger eine entsprechende Unfallversicherung abzuschließen.

Die umfassenden Leistungen der bäuerlichen Unfallversicherung werden in der Broschüre der Sozialversicherungsanstalt „bäuerliche Unfallversicherung im Überblick“, Stand September 2016, abrufbar auf der Homepage der SVB https://www.svb.at/cdscontent/load?contentid=10008.588906&version=1475058320 ausführlich beschrieben. Dazu zählen unter anderem die Heilbehandlung und Rehabilitation, die Betriebshilfe und die Rentenleistungen nach einem Arbeitsunfall.

Die bei einem privaten Unfallversicherungsträger abzuschließende Unfallversicherung soll auch die Angehörigen, die bisher den Unfallversicherungsschutz des BSVG genossen haben, mitumfassen.

Im Falle eines Arbeitsunfalles im Pferdestall erbringt die SVB aber stets die Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

LuF – Nebengewerbe mehr als 25 Einstellpferde oder mehr als zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche; die Pferdeeinstellung ist dem luf Hauptbetrieb untergeordnet

 

Wird das Einstellen fremder Pferde im Rahmen eines Nebengewerbes ausgeübt oder werden andere Reittiere wie Pferde im Rahmen des Nebengewerbes eingestellt, besteht, so wie schon bisher unverändert, die Pflichtversicherung in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung gem. BSVG und der Unfallversicherungsschutz.

Der Unfallversicherungsschutz für diese Tätigkeit ist gewährleistet, weil das Einstellen fremder Pferde im Rahmen einer Nebentätigkeit, neben einem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb vom Landarbeitsgesetz umfasst ist und das BSVG auch darauf Bezug nimmt.

Die Einnahmen aus diesem Nebengewerbe müssen unverändert an die Sozialversicherungsanstalt der Bauern gemeldet werden (Meldefrist 30.4. des Folgejahres) und führen zu zusätzlichen Pflichtversicherungsbeiträgen gem. BSVG in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung. Die Aufnahme der Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde als Nebengewerbe bzw. das Einstellen anderer fremder Reittiere im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes muss binnen Monatsfrist der SVB bekannt gegeben werden.

In jenen Fällen, in denen das Einstellen der fremden Pferde bzw. das Einstellen anderer fremder Reittiere als land- und forstwirtschaftliches Nebengewerbe ausgeübt wird, also untergeordnet neben einem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb, sind die nach wie vor unverändert komplexen Abgrenzungskriterien im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Gewerbeanmeldung zu beachten. Es wird empfohlen, sich in solchen Fällen an die Experten der Landwirtschaftskammer zu wenden. Werden die Grenzen der landwirtschaftlichen Urproduktion und / oder die Grenzen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes überschritten, muss sich der Landwirt selbst um die Gewerbeanmeldung sowie um die damit verbundene Betriebsanlagen-genehmigung kümmern. Geschieht das nicht, könnten sich auch Auswirkungen auf den Unfallversicherungsschutz gem. BSVG ergeben. Im Falle einer unbefugten Gewerbsausübung besteht kein Unfallversicherungsschutz für die unbefugt ausgeübte Tätigkeit in der bäuerlichen Unfallversicherung und mangels erfolgter Gewerbeanmeldung noch kein Unfallversicherungsschutz bei der allgemeinen Unfallversicherungsanstalt als Gewerbetreibender.

Gewerbebetrieb mehr als 25 Einstellpferde oder mehr als zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche, Pferdeeinstellung ist dem luf Hauptbetrieb nicht untergeordnet

 

Unter der Voraussetzung, dass der Pferdeeinsteller tatsächlich ein Gewerbe bei der Gewerbebehörde angemeldet hat, besteht ein gesetzlicher Unfallversicherungs-schutz und im Regelfall eine Pflichtversicherung in der Pensions- und Krankenversicherung gem. GSVG.

Bezüglich des Unfallversicherungsschutzes wird die Höherreihung in der gesetzlichen Unfallversicherung auf Stufe 2 bei der allgemeinen Unfallversicherungs-anstalt empfohlen. Die entsprechenden Anträge und Informationen sind auf der Homepage der AUVA unter Information und Antrag zur Höherversicherung zu finden.

In bestimmten Fällen besteht für Kleinunternehmer die Möglichkeit sich von der Pflichtversicherung in der Pensions-  und Krankenversicherung gem. GSVG befreien zu lassen. In den letzten 60 Kalendermonaten vor Eintritt der Pflichtversicherung dürfen nicht mehr als 12 Kalendermonate einer Pflichtversicherung gem. GSVG liegen, die jährlichen Einkünften aus Gewerbebetrieb dürfen die 12fache Geringfügigkeitsgrenze (€ 5.108,40) und der jährliche gewerbliche Umsatz den Betrag von € 30.000 nicht überschreiten. Landwirte, die sich als Pferdeeinsteller betätigen und die Grenzen des § 30 BewG (Verhältnis Vieheinheiten zu Fläche) nicht überschreiten, erzielen idR Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft zählen weder zur Beitragsgrundlage gem. GSVG noch sind sie auf die angeführten Freigrenzen anzurechnen.

 

 

Dieses Wochenende: 30 % Rabatt in der SRS.

Die spanische Hofreitschule in Wien informiert die Verbände regelmäßig über besondere Aktionen. Dieses Wochenende gibt es wieder eine große Vergünstigung!


Tanz der weißen Hengste

Haben Sie schon einmal eine Vorführung der Spanischen Hofreitschule besucht? Dieses Wochenende bietet sich eine besondere Gelegenheit.

Nach ihrer erfolgreichen Tournee in Rotterdam sind alle Hengste wohlbehalten zurück in der Wiener Stallburg und präsentieren sich wieder vor heimischem Publikum. Für jene Pferdefreunde, die noch nicht die Gelegenheit hatten, die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule zu sehen, bietet sich dieses Wochenende eine einmalige Chance: Samstag, den 11., und Sonntag, den 12. November 2017, gibt es einen Rabatt von 30 % auf Sitzplätze je nach Verfügbarkeit. Die Vorführung beginnt an beiden Tagen um 11 Uhr.

Die weltberühmten Vorführungen der Lipizzaner – das Ballett der Weißen Hengste – finden in der unter Karl VI. erbauten barocken Winterreitschule in der Hofburg statt. Das Ambiente ist ebenso einmalig wie die Hohe Schule der klassischen Reitkunst, die an der Spanischen Hofreitschule gezeigt wird. Programmpunkte an diesem Wochenende sind die Präsentation der Junghengste, die Arbeit am Langen Zügel, alle Gänge und Touren, die Schulen über der Erde sowie die unvergleichliche Schulquadrille.

Infos: 01/533 90 31

ACHTUNG: Der Rabatt ist nur direkt an der Kassa einlösbar!

Quelle: PM

Einladung zum Herbstkränzchen in Etsdorf!

Die ländl. Reitergruppe Etsdorf lädt zum Herbstkränzchen am 11. November 2017!

Neben Musik und guter Stimmung erwarten die Gäste eine Mitternachtsshow, Tombola und Damenspenden. Als Eintrittspreis wird eine freiwillige Spende für den Verein gerne angenommen!

Bürokraft (w/m) gesucht

Eine geschätzte Mitarbeiterin geht in Pension, für sie suchen wir Ersatz.
Tätigkeit: allgemeine Bürotätigkeiten inklusive Buchhaltung (Einnahmen-Ausgabenrechnung) und Kassaführung.
Voraussetzungen:
• Mindestens 5-jährige Berufserfahrung
• Erfahrungen im Pferdesport
• gute Softwarekenntnisse, Homepage, Facebook
• Genauigkeit, Flexibilität, selbständiges Arbeiten
Diensteintritt 8. Jänner 2018 im Büro 2361 Laxenburg
Normalarbeitszeit: 38,5 Std. /Woche
Bruttogehalt: je nach Qualifikation ab € 2.000,00 / Monat
Bewerbungen inklusive Lebenslauf und Foto bitte an office@noeps.at.