Distanz-Hitze-Meisterschaft in Aschen


Bei extremer Hitze mussten die Teilnehmer der NÖ Landesmeisterschaften  am 24. Juni in Aschen zu ihren Distanzreitbewerben antreten. 80 bzw. 60 km mussten die Athletinnen bei wüstenartigen Temperaturen überwinden.

Sophie Mauritsch mit Darissa holte sich den Titel in einer Zeit von 6 h, 15 min und 43 s. Spannend war es im Match um die Silbermedaille: Gerhard Lackner kam mit Padishak und einer Zeit von 6 h, 34 min und 18 s nur eine Sekunde vor der Bronzemedaillengewinnerin Susanne Thumer mit Rih ins Ziel.

Sonderprüfungen in Karnabrunn


Bei strahlendem Wetter konnten  in Karnabrunn auf der Anlage der Familie

Wernard  alle Kanditaten vom Grossen  Hufeisen, Reiterpaß, Reiternadel bis
zur Lizenz ihre Prüfungen absolvieren .Die Anlage wurde mit viel  Fleiß
renoviert.
So wurde zum  Beispiel  eine durchaus anspruchvolle Geländestrecke
geschaffen. Und wie immer konnte nach bestandener Prüfung zum gemütlichen
Teil  übergegangen werden .Wobei sich die neu überdachte Reithalle als
Rettung des Grillabends beim intensiven Platzregen erwies.

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 15)

1. Vereinstag des RVF Sonnberg

Beim 1. Vereinstag des Reit- und Fahrvereins Sonnberg stellten sich viele Vereinsmitglieder mit ihren Pferden der Herausforderung und traten in drei verschiedenen Bewerben gegeneinander an. Obfrau Christa Mitterer und Schriftführerin Nina Gansch organisierten gemeinsam mit vielen Helfern diesen spannenden Tag im Zeichen des Reitsports.

Kirchberg an der Pielach, 25. Juni 2017 – Bereits am Vormittag trafen die ersten Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden auf dem Gnadenhof Gut Friedstein in Kirchberg an der Pielach ein, den die Betreiber dankenswerter Weise für diese Vereinsveranstaltung zur Verfügung stellten.

Nach dem ersten Bewerb, einer Dressurprüfung, präsentierte sich Nina Gansch mit ihrem Haflinger Ativo in einer Musikkür der Klasse LM. Den Zuseherinnen und Zusehern wurde mit dem anschließenden Caprilli-Bewerb, einer Kombination aus Dressur- und Springelementen, eine nicht alltägliche Vorstellung geboten. Trotz zwischenzeitlichen Regenschauern konnte dank Reithalle das abwechslungsreiche Programm ohne Unterbrechungen stattfinden.

Die Bewertung der beiden Bewerbe übernahmen Barbara Dietl und Elisabeth Minibauer, ebenfalls Vereinsmitglieder und begeisterte Pferdefreunde. „Wir sind glücklich, dass wir in unserem Verein so kompetente Mitglieder haben, die sich für diesen Vereinstag Zeit genommen haben und allen Starterinnen und Startern ein gutes Feedback gegeben haben. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für ihren Einsatz bedanken“, freut sich Obfrau Christa Mitterer.

Nach der wohlverdienten Mittagspause für Pferd und Reiter, wurde Mensch und Tier nochmals alles abverlangt. Beim Spaßbewerb galt es etwa einen Slalom zu bezwingen, die Balance zu halten und möglichst schnell mit dem Pferd eine Engstelle zu passieren. „Alle Pferde und Reiter haben diesen Bewerb bra­vou­rös gemeistert. Der Spaß steht bei so einer Veranstaltung natürlich im Vordergrund“, freut sich Schriftführerin Nina Gansch.

Der Vorstand des Vereins denkt bereits über eine Wiederholung dieser Veranstaltung nächstes Jahr nach.

Ländl. Springmeisterschaften versanken in Unwetter

Von 1. bis 2. Juli fanden im RV Geiger Amstetten die NÖ Landesmeisterschaften der ländlichen Reiter im Springreiten statt. Was am Samstag als harmloses C-Springturnier mit vielen fehlerfreien Ritten begann, mündete allerdings am zweiten Turniertag in einen sportlichen Krimi:


Bestes Norikerteam in dieser Meisterschaft: Bettina Ottenschläger und Chogolisa © Team myrtill / www.teammyrtill.com

Am frühen Vormittag war die Welt noch in Ordnung, als die Norikerreiter ihre erste Springmeisterschaft bestritten. Bettina Ottenschläger mit ihrer Chogolisa hatte schon in der ersten Runde die Führung übernommen. Die zweite Vorrunde schien allerdings bei allen Teilnehmerinnen eine gewisse Nervosität hervor zu rufen: Trotz der 8 Fehlerpunkte im zweiten Teilbewerb konnte Ottenschläger die Führung behalten und damit die erste blau-gelbe Schärpe des Tages entgegennehmen.

Es folgten die Umläufe der Jugend- und Seniorenklasse:Während in der Jugend Viktoria Krenneis und Diana Schellhammer nach 2 Doppelnullrunden auf ihr Stechen um den Sieg warteten, konnte Hermann Reischl mit Dublet in der Seniorenwertung ohne Stechen zu einer Goldmedaille reiten. Er blieb als einziger Teilnehmer in dieser Meisterschaft in beiden Teilbewerben fehlerfrei und holte damit einen eindeutigen Sieg nach Punkten. Im anschließenden Stechen der Jugend blieben beide Amazonen fehlerfrei. Allerdings konnte Diana Schellhammer im Sattel von Chiara de Lancerto ihrer Konkurrentin fast 8 Sekunden abnehmen und sicherte sich damit den Sieg.

Hermann Reischl und Dublet dominierten die Seniorenwertung. © Team myrtill / www.teammyrtill.com

In der Junioren Wertung stachen nach dem 2. Teilbewerb 2 Reiterinnen um den Sieg. Julia Blümel und Sir Salero holten sich mit einer schnellen 4-Fehlerrunde den Sieg. Spannend bis zum Schluss zeigte sich auch die Mannschaftswertung, wo der Reitclub Stössing und der Reit- und Zuchtstall Franzensdorf nach 2 Teilbewerben punktemäßig gleich auf lagen. Das Team aus Stössing konnte allerdings im 2. Teilbewerb die schnelleren Zeiten aus dem Parcours holen und sicherte sich damit den Titel.

Das große Finale sollte die Meisterschaft der allgemeinen Klasse darstellen: 11 ReiterInnen kamen ohne Fehler aus dem 1. Teilbewerb, doch die Spannung des Finales forderte bei vielen den Tribut. Als es mitten im Bewerb leicht zu regnen begann ahnte noch niemand, dass der Grundparcours diese Meisterschaft entscheiden sollte. Kurz nach Beginn des letzten Drittels des Starterfeldes entwickelte sich aus dem leichten Regen ein sintflutartiges Unwetter, dass die ReiterInnen des Finales allerdings nicht von ihrem Start abhalten konnte. Es waren schließlich 3 Paare fehlerfrei im 2. Teilbewerb geblieben, ein Stechen wurde allerdings bis zu einer Besserung der Lage verschoben. Pferd und Reiter flüchteten in die Reithalle oder das Festzelt, während sich Plätze und Wiesen binnen Minuten mit Wasser füllten. Während die Parcoursbauerin zu “It’s raining men” in kurzer Hose und Gummistiefel über den Platz tanzte, forderte das Richterkollegium im Turm ein Schlauchboot zur Evakuierung an – mit anderen Worten war die Stimmung entspannt, als das Turnier nach 45 Minuten Unwetter abgebrochen wurde. Damit entschied die Meisterschaft  der allgemeinen Klasse die schnellste Zeit des 2. Teilbewerbes. Der Titel ging an Michaela Eder und Rodolfo! Die Siegerehrung fand, nachdem man Richter, Zeitnehmer und Sprecher aus dem Richterturm befreit hatte, in lockerer Atmosphäre in der Reithalle statt. Als die Teilnehmer am Ende der Zeremonie nach draussen traten, blitzte bereits wieder der blaue Himmel zwischen den Wolken hervor.

AllgKlasse

Jugend

Junioren

Mannschaft

Noriker

Senioren

Änderung der Gewerbeordnung beschlossen

Die Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer haben –auch auf Initiative des OEPS– nun endlich die Änderung der Gewerbeordnung für Pferde-Einstellbetriebe beschlossen.


Das Einstellen von Reitpferden ist unter den Bedingungen des neuen Gesetzes (2Pferde pro ha genützter Fläche und einer Deckelung bis zu 25 Pferden) als landwirtschaftliche Urproduktion eingestuft und ist daher aus der Gewerbeordnung ausgenommen. Der Einstellbetrieb muss daher bis zu dieser Grenze nicht ins Gewerbe wechseln, daher bleiben alle Vorteile der Landwirtschaft erhalten (Raumordnung, Förderungen, etc.).

Im Bericht des Ausschusses für Wirtrtschaft und Industrie wird die Änderung wie folgt begründet:

„Zu Z 1:

Zu Z 1 neu und 2 (§ 2 Abs. 3 Z 3 und 4; § 2 Abs. 4 Z 6):

Das Einstellen von Einstellpferden, d.h. von fremden Pferden, ist bis zu einer Obergrenze von 25 Einstellpferden landwirtschaftliche Urproduktion, sofern höchstens 2 Einstellpferde je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche gehalten werden.

Um einen engen Konnex zur Landwirtschaft herzustellen, ist es erforderlich, dass durch Selbstbewirtschaftung von landwirtschaftlich genutzten Flächen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft überwiegend landwirtschaftliche Erzeugnisse (zB Futtermittel, Einstreu) aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb verwendet werden. Keine landwirtschaftlich genutzten Flächen im Sinne dieser Bestimmung sind sämtliche Flächen auf denen kein Futterertrag gewonnen werden kann – Hausgärten, Obstanlagen, Weingärten, Reb- und Baumschulen, Forstbaumschulen (auf landwirtschaftlichen Flächen), Energieholzflächen, Christbaumflächen.

Zudem müssen diese landwirtschaftlich genutzten Flächen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft in der näheren Umgebung des Einstellbetriebes liegen. In der Region befindlich sind die landwirtschaftlich genutzten Flächen jedenfalls dann, wenn sie in einem Umkreis von 10 km zur Betriebsstätte liegen. Pachtflächen in anderen Mitgliedstaaten sind jedenfalls nicht zu berücksichtigen. Mit der Neuformulierung der Regelung zum Nebengewerbe soll sichergestellt werden, dass über das in der Urproduktion zugelassene Ausmaß des Einstellens von Einstellpferden nicht auch noch darüber hinaus im Nebengewerbe zusätzlich Einstellpferde eingestellt werden dürfen. Landwirtschaftliche Betriebe, die eine Tätigkeit gemäß § 2 Abs. 3 Z 1 bis 3 ausüben, können weiterhin im bisher zulässigen Ausmaß Reittiere einstellen und vermieten.

Der Gesetzestext auf Seite 1 wie folgt:

Bundesgesetz, mit dem die Gewerbeordnung 1994 geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Die Gewerbeordnung 1994 – GewO 1994, BGBl. Bundesgesetz BGBl. I Nr. 82/2016, wird wie folgt geändert:

Nr. 194/1994, zuletzt geändert durch das

1. In § 2 Abs. 3 Z 3 wird der Punkt durch einen Beistrich ersetzt und nach der Z 3 folgende Z 4 angefügt:

„4. das Einstellen von höchstens 25 Einstellpferden, sofern höchstens 2 Einstellpferde pro ha landwirtschaftlich genutzter Fläche gehalten werden und diese Flächen sich in der Region befinden.“

1a. § 2 Abs. 4 Z 6 lautet:

„.6. Fuhrwerksdienste mit anderen als Kraftfahrzeugen sowie das Vermieten und Einstellen von Reittieren; wird die landwirtschaftliche Einstellpferdehaltung gemäß Abs. 3 Z 4 als Urproduktion und nicht als Nebengewerbe ausgeübt, ist lediglich das Einstellen von anderen Reittieren als Einstellpferden im Nebengewerbe möglich.“

1b. In § 2 Abs. 13 zweiter Satz wird nach der Wortfolge „ohne die erforderliche Gewerbeberechtigung“ der Ausdruck „oder auf Grund eines sonstigen Rechts gemäß § 32 Abs. 1 Z 1a“ eingefügt. Dem § 2 Abs. 13 wird folgender Satz angefügt:

„Dasselbe gilt auch für Arbeitsverhältnisse zu jenen Arbeitgebern, die diese Tätigkeiten auf Grund eines sonstigen Rechts gemäß § 32 Abs. 1a in einem eigenen Betrieb oder einer organisatorisch und fachlich abgegrenzten Betriebsabteilung (§ 9 Abs. 2 ArbVG) ausüben, sofern ansonsten für diese Arbeitsverhältnisse keine Norm der kollektiven Rechtsgestaltung gelten würde.“

 

 

Monty Roberts: 20% Ermäßigung für NOEPS Mitglieder!

Der weltbekannte Pferdetrainer Monty Roberts, auch bekannt als „Pferdeflüsterer“, macht am 2. Juli 2017 Station in der Spanischen Hofreitschule. Für Mitglieder des NOEPS ist der Eintritt bei Kartenkauf vor Ort um 20% ermäßigt!


Die Spanische Hofreitschule freut sich sehr, dass sie Monty Roberts nach dessen Kurzbesuch im April spontan zu einer Show in der Winterreitschule einladen konnte. Der weltbekannte Pferdetrainer kommt am ersten Juli-Wochenende nach Wien, wo er am Sonntag einen Abend lang seine Kunst der Pferdekommunikation demonstrieren wird.

Die traditionelle Spanische Hofreitschule, in deren berühmter Winterreitschule seit mehr als 450 Jahren die Kunst der klassischen Dressurausbildung gepflegt wird, öffnet ihre Tore erstmals für eine Show des mittlerweile 82-jährigen Monty Roberts. Der Mann, dessen Verständnis für Pferde von Körpersprache geprägt ist, demonstriert seine Methode Join-Up® mit vier Pferden. Gezeigt werden drei klassische Pferdethemen – das Starten eines rohen Pferdes, der Umgang mit schreckhaften Pferden und ein Verladetraining.

Monty Roberts’ Training basiert auf dem natürlichen Verhalten des Fluchttieres Pferd, das er einlädt ihm zu folgen und mit ihm zu arbeiten. Er versteht sich als Vermittler, der Pferde aller Rassen und Disziplinen zu einem vertrauensvollen Miteinander mit dem Menschen einlädt. Seinem Auftritt in der Spanischen Hofreitschule sieht Monty Roberts mit großer Freude entgegen. Für ihn erfülle sich damit ein Lebenstraum, wie er bescheiden sagt. Aber auch für die Spanische Hofreitschule ist es eine große Ehre ihn als Gast willkommen zu heißen.

Spanische Hofreitschule, Michaelerplatz 1, 1010 Wien 02. Juli 2017
17 Uhr Start Show
16 Uhr VIP-Empfang

Tickets sind ab sofort online unter www.srs.at erhältlich.

Mitreiter für Weitwanderritt gesucht!

Roland Berg ist ein weit gereister Mann, der bereits viele Wanderreitkilometer in Europa und Argentinien verbuchen konnte. Für sein nächstes Projekt sucht der Weltenbummler Begleitung!


Ab Okt./Nov. 2017 soll es hoch zu Ross für ca. 5 Monate durch Argentinien gehen. Da seine bisherige Begleitung für diesen Ritt leider ausfällt sucht Berg nun Begleitung mit Durchhaltevermögen!

Weitere Informationen:

www.weitreiter.de

www.argentinienzupferd.com

Prüfung in majestätischem Ambiente

Im wunderbaren Ambiente des renovierten Barockschlosses Schloss Hof fand am 27. Juni die 1.Sonderprüfung statt. Die besonders gepflegten Reitanlagen boten ideale Voraussetzungen für beste Leistungen. Nach den sehr korrekt gerittenen Dressuraufgaben wurde auf die nahe gelegene Geländestrecke gewechselt. Auch in der Theorie zeigten sich die Kanditaten bestens vorbereitet und sattelfest.

Sonderprüfungs-Premiere in Schwechat!

Liebevoll und sehr sorgfältig wurde unter der Aufsicht von Natascha Reidinger diese erste Sonderprüfung vorbereitet. Sehr gut  und mit großem Eifer stellten sich am Samstag den 24.6 , 9 junge Damen der Herausforderung.
Gr. Hufeisen,  Reiterpass und Nadel wurde geritten; bei tropischen Temperaturen gaben alle ihr Bestes. Die zahlreich mitgekommenen Eltern und Freunde waren so begeistert, dass für Herbst eine 2. Auflage geplant ist.