Team St. Hubertus siegt bei Mounted Games ÖM

Zu allererst: Eine Verstärkungsreiterin aus Wien war maßgeblich an dem Erfolg beteiligt! Der Rest des Teams stammt aus oder trainiert in Niederösterreich. Wie das Team St. Hubertus ÖM Gold holte:


Das oberösterreichische Gutau präsentierte sich kalt und nass am Wochenende von 16. bis 17. September. Kein Hindernis für das heisse Team aus NÖ im Rahmen der Team ÖM 2017! „Es war zwar nass, aber der Boden hat trotzdem gar nicht so schlecht gehalten“, erzählt Teamleader Sarah Louise Kermer, die das Team mit ihrem Wallach Nemesis anführte. Die 20-jährige gründete und trainiert das Team St. Hubertus im PSZ Breitenfurt. Bei der ÖM ging sie gemeinsam mit ihren schnellsten Reiterinnen, die alle -wie ihre Trainerin- bereits an Welt- und Europameisterschaften teilnahmen, an den Start: Chiara Földi/Pedro, Sonja Reisenbichler/Samira und Marina Stojanovic/Blümchen bekamen dabei Unterstützung von einer Gastreiterin des Wiener Vereins pferde.at: Caroline Zehetner mit Nik.

Am Ende dann doch vergoldet: Chiara Földi, Sarah Kermer, Caoline Zehetner, Sonja Reisenbichler und Marina Stojanovic (v.l.n.r.) © Christian Kermer

Die Meisterschaft verlangte der Goldtruppe viel ab: 3 Vorrunden zu jeweils 8 Spielen, die zumeist Aufspringen aufs galoppierende Pferd oder Sprinten im nassen Rasen beinhalteten. Die Mannschaft übernahm in Runde 1 und 2 souverän die Führung. In der 3. Runde sackte die Leistung plötzlich ab. Kermer: „Nach der 3. Runde waren wir zwar ins Finale gekommen, lagen aber nur noch auf dem 2. Platz in der Wertung.“ Es sollte ein Herzschlagfinale werden: Als die Teams zum Finale einritten hatten Pferde und Reiter bereits 24 Spiele auf dem Rücken – 10 weitere lagen noch vor ihnen.

Bis zum 5. Spiel lagen sie nur noch auf Rang 3, dann konnte das Team NÖ aufholen, dennoch behielt das Team Daneder 1 (OÖ) knapp die Führung. Das allerletzte Spiel sollte die notwendigen Punkte bringen: Bei „Bang a Balloon“ müssen auf der Bahn befestigte Luftballons mit einer Nadel an der Spitze eines etwa 1m langen Stabes zerstochen werden und das so schnell wie möglich. Alle 5 Finalmannschaften kamen gleichzeitig und in vollem Galopp aus dem Startbereich: Das Team Nö punktete hier vor allem mit blitzschnellen und fehlerfreien Übergaben und konnte sich damit den Sieg in der ÖM sichern! Platz 2 und 3 gingen an die oberösterreichischen Teams Daneder 1 und 2.