Magisch sauber durch die Sonderprüfungen

“Damit Pferde gesund bleiben, müssen sie gepflegt werden.”
Diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört. Wie Zeit- und Kräfteraubend die Pflege unsere Schützlinge sein kann, darüber sagt die alte Weisheit allerdings nichts. Zum Glück gibt es kein Problem, wo es nicht auch eine Lösung gibt.

Besonders im Frühjahr treten viele Nachwuchspferdesportler zu ihren ersten Sonderprüfungen an und stehen vor einem alten Dilemma. Wie bekommt man das sägespäneverseuchte, winterfellabstoßende, gelbfleckige Struwelschimmelpony jetzt rechtzeitig sauber? Mag. Matthias Linnert-Kuhn vom E. Böhm Handelunternehmen kennt das Drama und möchte es gemeinsam mit dem NOEPS den Neulingen in Zukunft deutlich leichter machen. Daher stellt er dem NOEPS 1200 Stück der einzigartigen MAGIC BRUSH Bürsten zum Verteilen bei den Sonderprüfungen zur Verfügung.

Die einzigartige MAGIC BRUSH Bürste reinigt und pflegt Pferdehaar durch
eine spezielle Borstenkonstellation und verhilft dem Pferd dabei obendrein zu einer angenehmen Massage. Eingetrockneter Schweiß und Schmutz sind für die MAGIC BRUSH kein Problem. Die Bürste ist noch dazu wasserfest und leicht zu reinigen und außerdem ein zuverlässiger Helfer beim ausbürsten von Satteldecken, Reitsakkos, etc.

Die MAGIC BRUSH kommt automatisch zu den Sonderprüfungen in die Vereine und wird mit den Abzeichen übergeben.

Auf Radetzkys Spuren

Manch einer wird wohl große Augen machen, wenn er Ende Mai durch das Marchfeld spaziert. Zwischen den Schlössern Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Schlosshof könnte man von 25. bis 28. Mai auf die Idee kommen in eine andere Zeit versetzt worden zu sein, wenn man auf die Reiter des K.u.K Dragonerregiments Nr.3 und die Teilnehmer des traditionellen Schlösserrittes trifft.

Unter dem Motto “300 Jahre Maria Theresia” haben Reiter aller Sparten und Leistungsklassen die Möglichkeit sich und ihr Pferd einer einzigartigen Prüfung der Ausdauer zu unterziehen. In Patrouillen von zwei bis fünf Reitern erwartet die Teilnehmer ein buntes Sammelsurium an Herausforderungen, wie sie zu Radetzkys Zeiten selbstverständlich waren. Begonnen beim Abschätzen von Entfernungen mit dem freien Auge, über Bogenschießen oder das durchqueren einer Furt, sind auch für die Reiter drei abwechslungsreiche Tage in der freien Natur garantiert.

Dabei wird beinahe automatisch an die Leistungen des k.u.k. Dragonerregiments und ihrer Feldherren, wie etwa dem berühmten Graf Josef Radetzky, gedacht.

Die Ausschreibung zum 24. Marchfelder Schlösserritt finden Sie hier.

Kurs: Erste Hilfe beim Pferd

Notfallszenarien von einer intakten Notfallapotheke bis zu Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden in einer Fortbildung vermittelt.

Tierschutz ist für Pferdefreunde oberstes Gebot. Dennoch kann es zu Notfallsituationen kommen. In diesem Fall ist professionelle, fachkundige Hilfe von entscheidender Bedeutung. Im UNION Pferdesportverein Hobby Pferd in Moosbierbaum wurde ein landesweiter, breitensportlicher Erste Hilfe-Lehrgang mit einem kompetenten Vortrag von Tierärztin Dr. Barbara Röder (Reitinstruktor und Dressurreiterin) durchgeführt.

Im Kursprogramm wurden Notfallsituationen wie akute Erkrankungen oder Verletzungen und die dazugehörigen Erste-Hilfe-Maßnahmen aus tiermedizinischer Sicht zunächst anhand von Fallbeispielen theoretisch erarbeitet und anschließend praktisch demonstriert.

Im theoretischer Teil ging es unter anderem um die Fragen „Wie erkenne ich einen Notfall?“ oder „Was ist zu tun bis der Tierarzt kommt?“ Auch die Notwendigkeit und der Inhalt einer Notfallapotheke wurde erklärt. Im praktischer Teil standen die Ermittlung der PAT Werte, Verbände am Pferd und Notfallszenarien im Vordergrund.

Der bestens organisierte Fortbildungslehrgang wurde mit positiven Feedback von 23 Teilnehmern, aus den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Steiermark und Oberösterreich besucht und ist ein weiterer Schritt in Richtung Tierschutz für „Partner Pferd“, sowie ein Vorbereitungsschritt zum Pferdesamariter.

Text: Fritz Schuster

Beim breitensportlichen Lehrgang für Erste Hilfe am Pferd wurde wichtiges Wissen für den Notfall vermittelt. Foto: © Fritz Branstätter