Nach ihrem Verletzungspech bei den Weltreiterspielen in Tryon, sicherte sich Daniela Fritz vom URC Wildegg zum Saisonabschluss noch den NÖ Landesmeistertitel im Voltigieren der Damen. © Michael Graf

Beschreibung der Sparte

Voltigieren ist am einfachsten als “Turnen am Pferd” zu beschreiben. Hierbei werden zur Musik gymnastische Übungen auf einem galoppierenden Pferd ausgeführt. Diese Sportart war ursprünglich als Einstieg in den Pferdesport gedacht, hat sich aber in den letzten 30 Jahren als eigene Pferdesportart voll durchgesetzt. Aktuell zählt Österreich zu den stärksten Voltigiernationen der Welt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Gruppen-, Einzel- und Pas de deux-Voltigieren. Diese Bewerbe setzen sich wiederum aus einer Pflicht und einer Kür zusammen, in denen je nach Schwierigkeitsklasse unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden müssen.

Die Pflicht besteht aus bis zu 7 Übungen (Aufgang, Grundsitz, Fahne, Mühle, Schere, Stehen, Flanke). In der Kür werden je nach Bewerb beliebige Übungen von 1 bis maximal 3 Voltigierern gleichzeitig am Pferd gezeigt. Kriterien für die Beurteilung sind der Schwierigkeitsgrad, die Gestaltung, die Musikinterpretation, die Kreativität, die Harmonie mit dem Pferd und die Ausführung. Bewertet wird das Pferd nach den üblichen Kriterien wie Qualität, Durchlässigkeit, Takt, Anlehnung etc. Es gibt sowohl beim Gruppen- als auch beim Einzelvoltigieren jeweils A, L, M und S-Bewerbe.

Das Spektrum des Voltgiersports geht vom spielerischen Voltigieren – als Einstieg in den Pferdesport – bis zum Hochleistungsport.

Kontaktdaten Referent

Mag. Christian Kermer, Tel. +43 (0) 664 / 28 19 327, christian.kermer@businessplanner.at

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